1. Thessalonicher 4, 1–7: Ermahnung zur Heiligung
Weiter, liebe Brüder, bitten wir euch und ermahnen in dem Herrn Jesus (nach dem ihr von uns empfangen habt, wie ihr sollet wandeln und Gott gefallen), dass ihr immer völliger werdet. Denn ihr wisset, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Hurerei und ein jeglicher unter euch wisse sein Gefäss* zu behalten in Heiligung und Ehren, nicht in der Brunst der Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen; und dass niemand zu weit greife und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist der Rächer über das alles, wie wir euch zuvor gesagt und bezeugt haben. Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung.
Matthäus 15, 21–28: Die kanaanäische Frau
Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm nach und sprach: «Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt.» Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: «Lass sie doch von dir, denn sie schreit uns nach.» Er antwortete aber und sprach: «Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.» Sie * Gemeint ist der eigene Körper oder die Ehefrau 91 kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: «Herr, hilf mir!» Aber er antwortete und sprach: «Es ist nicht fein, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.» Sie sprach: «Ja, Herr; aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die von ihrer Herren Tisch fallen.» Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: «O Weib, dein Glaube ist gross! Dir geschehe, wie du willst.» Und ihre Tochter ward gesund zu derselben Stunde.
