Niklaus Peter

Niklaus Peter, 1956 in Zürich geboren und in Basel aufgewachsen. Studium der Theologie in Basel, Berlin und Princeton (NJ USA), Dissertation im Bereich Systematische Theologie. 1995 Universitätspfarrer in Bern, von 2000 bis 2004 Leiter des Theologischen Verlages Zürich, seither Pfarrer ans Zürcher Fraumünster, Dekan des Pfarrkapitels der Stadt Zürich. Editorisch und publizistisch tätig (wissensch. Editionen F. Schleiermacher, F. Overbeck, Predigtbände, bis 2017 freier Mitarbeiter der NZZ, derzeit Kolumnist beim Magazin des Tagesanzeigers). Mit Vreni Peter-Barth, einer Flötistin und Musiklehrerin verheiratet, vier inzwischen erwachsene Kinder.

Karl Graf

Karl Graf (*1934) wuchs in Pfyn TG auf, wo sein Vater Pfarrer war. Er besuchte in Frauenfeld das Gymnasium und studierte nach der Matura in Zürich und in Göttingen Theologie. Er war zunächst Pfarrer in Stein AR und wurde 1966 an die evangelische Stadtkirche St. Laurenzen in St. Gallen berufen, wo er bis 1993 wirkte. Dort entwickelte sich eine schöne theologisch-musikalische Zusammenarbeit mit dem Organisten Rudolf Lutz.

Neben dem Gemeindepfarramt wurden ihm mit der Zeit verschiedene gesamtkirchliche Ämter anvertraut. 1982 bis 1986 war er Dekan des Kirchenbezirks St. Gallen. Im Evangelisch-reformierten Forum St. Gallen, in der Christlich-jüdischen Arbeitsgemeinschaft St. Gallen und im Evangelischen Schulheim Langhalde in Abtwil amtete er als Präsident.

1993 bis 1999 war er Präsident des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, dem er schon seit 1986 als nebenamtliches Mitglied angehört hatte. 1994 bis 2002 wirkte er in der Theologischen Konkordatsprüfungsbehörde mit.

2000 bis 2018 war er Mitglied des Stiftungsrates der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Karl Graf ist verheiratet mit Magdalena Rüegg und Vater von vier erwachsenen Kindern.