Es wartet alles auf dich
BWV 187 // para el séptimo domingo después de la Trinidad
(Todos te esperan) para soprano, contralto y bajo, conjunto vocal, oboe I+II, cuerdas y bajo continuo
La obra en el año litúrgico
Perícopas para el domingo
Las perícopas reflejan las lecturas bíblicas de cada domingo del año litúrgico para el cual J. S. Bach compuso. Más información sobre las perícopas. Más información sobre las pericopas.
Der Herr erhält alle, die da fallen, und richtet auf alle, die niedergeschlagen sind. Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du tust deine Hand auf und erfüllest alles, was lebt, mit Wohlgefallen.
Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habet zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet, denn ihr Ende ist der Tod. Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, dass ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserem Herrn.
Zu der Zeit, da viel Volks da war und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: «Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharrt und haben nichts zu essen; und wenn ich sie ungegessen von mir heim liesse gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne gekommen.» Seine Jünger antworteten ihm: «Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, dass wir sie sättigen?» Und er fragte sie: «Wie viel habt ihr Brote?» Sie sprachen: «Sieben.» Und er gebot dem Volk, dass sie sich auf der Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote und dankte und brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie dieselben vorlegten; und sie legten dem Volk vor. Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hiess die auch vortragen. Sie aber assen und wurden satt und hoben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe. Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er liess sie von sich. 156
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Taller introductorio
Reflexión
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Coro
Soprano
Jessica Jans, Susanne Seitter, Noëmi Sohn Nad, Alexa Vogel, Anna Walker, Mirjam Wernli Berli
Contralto
Antonia Frey, Stefan Kahle, Misa Jäggin, Francisca Näf ,Damaris Rickhaus
Tenor
Manuel Gerber, Sören Richter, Nicolas Savoy, Walter Siegel
Bajo
Matthias Lutze, Grégoire May, Daniel Pérez, Retus Pfister, Philippe Rayot
Orquesta
Dirección
Rudolf Lutz
Violín
Renate Steinmann, Monika Baer, Claire Foltzer, Dorothee Mühleisen, Olivia Schenkel, Salome Zimmermann
Viola
Susanna Hefti, Martina Zimmermann, Matthias Jäggi
Violoncello
Bettina Messerschmidt, Martin Zeller
Violone
Markus Bernhard
Oboe
Andreas Helm, Philipp Wagner
Fagot
Susann Landert
Órgano
Nicola Cumer
Cémbalo
Thomas Leininger
Director musical
Rudolf Lutz
Taller introductorio
Participantes
Karl Graf, Rudolf Lutz
Reflexión
Orador
Beat Kappeler
Grabación y edición
Año de grabación
31.03.2017
Lugar de grabación
Trogen AR (Schweiz) // Evangelische Kirche
Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler
Dirección de grabación
Meinrad Keel
Gestión de producción
Johannes Widmer
Producción
GALLUS MEDIA AG, Suiza
Productora ejecutiva
Fundación J.S. Bach, St. Gallen (Suiza)
Libretista
Texto n.° 1
Salmo 104:27–28
Textos n.° 2, 3, 5, 6
Poeta desconocido
Texto n.° 4
Mateo, 6:31–32
Texto n.° 7
Hans Vogel (1563)
Primera interpretación
Séptimo domingo después de la Trinidad,
4 de agosto de 1726
Texto de la obra y comentarios teológico-musicales
Erster Teil
1. Chor
«Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise
gebest zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibest,
so sammlen sie, wenn du deine Hand auftust,
so werden sie mit Güte gesättiget.»
2. Rezitativ (Bass)
Was Kreaturen hält das große Rund der Welt!
Schau doch die Berge an, da sie bei tausend gehen;
was zeuget nicht die Flut? Es wimmeln Ström
und Seen.
Der Vögel großes Heer zieht durch die Luft zu Feld.
Wer nähret solche Zahl,
und wer vermag ihr wohl die Notdurft abzugeben?
Kann irgendein Monarch nach solcher Ehre streben?
Zahlt aller Erden Gold ihr wohl ein einig Mal?
3. Arie (Alt)
Du Herr, du krönst allein das Jahr mit deinem Gut.
Es träufet Fett und Segen
auf deines Fußes Wegen,
und deine Gnade ists, die allen Gutes tut.
Zweiter Teil
4. Arie (Bass)
«Darum sollt ihr nicht sorgen noch sagen:
Was werden wir essen, was werden wir
trinken? womit werden wir uns kleiden?
Nach solchem allen trachten die Heiden.
Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr
dies alles bedürfet.»
5. Arie (Sopran)
Gott versorget alles Leben,
was hienieden Odem hegt.
Sollt er mir allein nicht geben,
was er allen zugesagt?
Weicht, ihr Sorgen, seine Treue
ist auch meiner eingedenk
und wird ob mir täglich neue
durch manch Vaterliebs Geschenk.
6. Rezitativ (Sopran)
Halt ich nur fest an ihm mit kindlichem
Vertrauen und nehm mit Dankbarkeit,
was er mir zugedacht,
so werd ich mich nie ohne Hülfe schauen,
und wie er auch vor mich die Rechnung hab gemacht.
Das Grämen nützet nicht, die Mühe ist verloren,
die das verzagte Herz um seine Notdurft nimmt;
der ewig reiche Gott hat sich die Sorge auserkoren,
so weiß ich, daß er mir auch meinen Teil bestimmt.
7. Choral
1.
Gott hat die Erde zugericht’,
läßts an Nahrung mangeln nicht;
Berg und Tal, die macht er naß,
daß dem Vieh auch wächst sein Gras;
aus der Erden Wein und Brot
schaffet Gott und gibts uns satt,
daß der Mensch sein Leben hat.
2.
Wir danken sehr und bitten ihn,
daß er uns geb des Geistes Sinn,
daß wir solches recht verstehn,
stets in sein’ Geboten gehn,
seinen Namen machen groß
in Christo ohn Unterlaß:
so singn wir recht das Gratias.


