Brich dem Hungrigen dein Brot

BWV 039 // para el primer domingo después de la Trinidad

(Comparte tu pan con el hambriento) para soprano, contralto y bajo, conjunto vocal, oboe I+II, flauta de pico I+II, cuerda y bajo continuo

Vídeo

Escuchen y vean la introducción, el concierto y la reflexión por completo.

¿Quieres disfrutar de nuestros vídeos sin publicidad? Suscríbete a YouTube Premium ahora...

«Lutzograma» sobre el taller introductorio

Manuscrito de Rudolf Lutz sobre el taller
Download (PDF)

Artistas

Solistas

Soprano
Ulrike Hofbauer

Contralto
Delphine Galou

Bajo
Matthias Helm

Coro

Soprano
Keiko Enomoto, Cornelia Fahrion, Julia Schiwowa, Simone Schwark, Susanne Seitter

Contralto
Laura Binggeli, Antonia Frey, Francisca Näf, Lea Pfister-Scherer, Lisa Weiss

Tenor
Rodrigo Carreto, Tiago Oliveira, Sören Richter, Nicolas Savoy

Bajo
Fabrice Hayoz, Serafin Heusser, Grégoire May, Daniel Pérez, Philippe Rayot

Orquesta

Dirección
Rudolf Lutz

Violín
Renate Steinmann, Monika Baer, Patricia Do, Elisabeth Kohler, Olivia Schenkel, Salome Zimmermann

Viola
Susanna Hefti, Claire Foltzer, Matthias Jäggi

Violoncello
Martin Zeller, Hristo Kouzmanov

Violone
Markus Bernhard

Flauta de pico
Yukiko Yaita, Kiichi Suganuma

Oboe
Andreas Helm, Philipp Wagner

Fagot
Susann Landert

Cémbalo
Thomas Leininger

Órgano
Nicola Cumer

Director musical

Rudolf Lutz

Taller introductorio

Participantes
Rudolf Lutz, Pfr. Niklaus Peter

Reflexión

Orador
Werner van Gent

Grabación y edición

Año de grabación
18/03/2022

Lugar de grabación
Trogen AR (Schweiz) // Evangelische Kirche

Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler

Productor
Meinrad Keel

Productor ejecutivo
Johannes Widmer

Productor
GALLUS MEDIA AG, Schweiz

Producción
J.S. Bach-Stiftung, St. Gallen, Schweiz

Sobre la obra

Libretista

Primera interpretación
23 de junio de 1726, Leipzig

Texto
Isaías 58, 7–8 (movimiento 1); Epístola a los hebreos 13, 16 (movimiento 4); David Denicke (movimiento 7); anónimo/Impresiones de Meiningen 1719 y Rudolstadt 1726 (movimientos 2–3), Christoph Birkmann (movimientos 5–6)

Texto de la obra y comentarios teológico-musicales

1. Chor

«Brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus! So du einen nacket siehest, so kleide ihn und entzeuch dich nicht von deinem Fleisch. Alsdenn wird dein Licht herfürbrechen wie die Morgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird für dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird dich zu sich nehmen.»

2. Rezitativ — Bass

Der reiche Gott wirft seinen Überfluß
auf uns, die wir ohn ihn auch nicht den Odem haben.
Sein ist es, was wir sind; er gibt nur den Genuß,
doch nicht, daß uns allein
nur seine Schätze laben.
Sie sind der Probestein,
wodurch er macht bekannt,
daß er der Armut auch die Notdurft ausgespendet,
als er mit milder Hand,
was jener nötig ist, uns reichlich zugewendet.
Wir sollen ihm für sein gelehntes Gut
die Zinse nicht in seine Scheuren bringen;
Barmherzigkeit, die auf dem Nächsten ruht,
kann mehr als alle Gab ihm an das Herze dringen.

3. Arie — Alt

Seinem Schöpfer noch auf Erden
nur im Schatten ähnlich werden,
ist im Vorschmack selig sein.
Sein Erbarmen nachzuahmen,
streuet hier des Segens Samen,
den wir dorten bringen ein.

4. Arie — Bass

«Wohlzutun und mitzuteilen vergesset nicht; denn solche Opfer gefallen Gott wohl.»

5. Arie — Sopran

Höchster, was ich habe,
ist nur deine Gabe.
Wenn vor deinem Angesicht
ich schon mit dem meinen
dankbar wollt erscheinen,
willt du doch kein Opfer nicht.

6. Rezitativ — Alt

Wie soll ich dir, o Herr! denn sattsamlich vergelten,
was du an Leib und Seel mir hast zugut getan?
Ja, was ich noch empfang, und solches gar nicht selten,
weil ich mich jede Stund noch deiner rühmen kann?
Ich hab nichts als den Geist, dir eigen zu ergeben,
dem Nächsten die Begierd, daß ich ihm dienstbar werd,
der Armut, was du mir gegönnt in diesem Leben,
und, wenn es dir gefällt, den schwachen Leib der Erd.
Ich bringe, was ich kann, Herr, laß es dir behagen,
daß ich, was du versprichst, auch einst davon mög tragen.

7. Choral

Selig sind, die aus Erbarmen
sich annehmen fremder Not,
sind mitleidig mit den Armen,
bitten treulich für sie Gott.
Die behülflich sind mit Rat,
auch, wo möglich, mit der Tat,
werden wieder Hülf empfangen
und Barmherzigkeit erlangen.

Referencias

Todos los textos de las cantatas están tomados de la «Neue Bach-Ausgabe. Johann Sebastian Bach. Neue Ausgabe sämtlicher Werke», publicada por el Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen y por el Bach-Archiv Leipzig, serie I (cantatas), tomos 1-41, Kassel y Leipzig, 1954-2000.
Todos los textos introductorios a las obras, los textos «Profundización en la obra» así como los «Comentarios teológico-musicales» fueron escritos por Dr. Anselm Hartinger, el Rev. Niklaus Peter así como el Rev. Karl Graf bajo consideración de las siguientes obras de referencia: Hans-Joachim Schulze, «Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs», Leipzig, segunda edición, 2007; Alfred Dürr, «Johann Sebastian Bach. Die Kantaten», Kassel, novena edición, 2009, y Martin Petzoldt, «Bach-Kommentar. Die geistlichen Kantaten», Stuttgart, tomo 1, segunda edición,  2005 y tomo 2, primera edición, 2007.

Apóyenos

Apoye el proyecto Bachipedia con una contribución para difundir la obra vocal de Bach en todo el mundo y para hacerla accesible a los jóvenes. Muchas gracias.

JSB Newsletter

Síguenos en: