O Ewigkeit, du Donnerwort

BWV 020 // para el primer domingo después de la Trinidad

(Eternidad, terrible palabra) para alto, tenor y bajo, conjunto vocal, oboe I-III, trompeta da tirarsi, trompeta, fagot, cuerda y bajo continuo

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Taller introductorio
Reflexión

«Lutzograma» sobre el taller introductorio

Manuscrito de Rudolf Lutz sobre el taller
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Artistas

Coro

Soprano
Olivia Fündeling, Guro Hjemli, Susanne Seitter, Noëmi Sohn Nad, Alexa Vogel

Contralto
Jan Börner, Antonia Frey, Francisca Näf, Damaris Rickhaus, Lea Scherer

Tenor
Marcel Fässler, Manuel Gerber, Nicolas Savoy, Walter Siegel

Bajo
Fabrice Hayoz, Philippe Rayot, Tobias Wicky, William Wood

Orquesta

Dirección
Rudolf Lutz

Violín
Renate Steinmann, Monika Baer, Elisabeth Kohler, Olivia Schenkel, Fanny Tschanz, Anita Zeller

Viola
Susanna Hefti, Matthias Jäggi, Martina Zimmermann

Violoncello
Maya Amrein, Hristo Kouzmanov

Violone
Markus Bernhard

Oboe
Kerstin Kramp, Ingo Müller, Shai Kribus

Fagot
Susann Landert

Trompeta/Tromba
Patrick Henrichs

Tromba da tirarsi
Patrick Henrichs

Órgano
Nicola Cumer

Cémbalo
Thomas Leininger

Director musical

Rudolf Lutz

Taller introductorio

Participantes
Karl Graf, Rudolf Lutz

Reflexión

Orador

Sibylle Lewitscharoff

Grabación y edición

Año de grabación
27.06.2014

Lugar de grabación
Trogen

Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler

Dirección de grabación
Meinrad Keel

Gestión de producción
Johannes Widmer

Producción
GALLUS MEDIA AG, Suiza

Productora ejecutiva
Fundación J.S. Bach, St. Gallen (Suiza)

Sobre la obra

Libretista

Textos n.° 1, 7, 11
Johann Rist (1642)

Textos n.° 2–6, 8–10
Arreglista desconocido

Primera interpretación
Primer domingo después de la Trinidad,
11 de junio de 1724

Texto de la obra y comentarios teológico-musicales

Erster Teil

1. Chor

O Ewigkeit, du Donnerwort,
o Schwert, das durch die Seele bohrt,
o Anfang sonder Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit,
ich weiss vor grosser Traurigkeit
nicht, wo ich mich hinwende.
Mein ganz erschrocken Herz erbebt,
dass mir die Zung am Gaumen klebt.

2. Rezitativ (Tenor)

Kein Unglück ist in aller Welt zu finden,
das ewig dauernd sei:
Es muss doch endlich mit der Zeit einmal verschwinden.
Ach! aber ach! die Pein der Ewigkeit hat nur kein Ziel;
sie treibet fort und fort ihr Marterspiel,
ja, wie selbst Jesus spricht,
aus ihr ist kein Erlösung nicht.

3. Arie (Tenor)

Ewigkeit, du machst mir bange,
ewig, ewig ist zu lange!
Ach, hier gilt fürwahr kein Scherz.
Flammen, die auf ewig brennen,
ist kein Feuer gleich zu nennen;
es erschrickt und bebt mein Herz,
wenn ich diese Pein bedenke
und den Sinn zur Höllen lenke.

4. Rezitativ (Bass)

Gesetzt, es dau’rte der Verdammten Qual
so viele Jahr, als an der Zahl
auf Erden Gras, am Himmel Sterne wären;
gesetzt, es sei die Pein so weit hinaus gestellt,
als Menschen in der Welt
von Anbeginn gewesen,
so wäre doch zuletzt
derselben Ziel und Maß gesetzt:
Sie müsste doch einmal aufhören.
Nun aber, wenn du die Gefahr,
Verdammter! tausend Millionen Jahr
mit allen Teufeln ausgestanden,
so ist doch nie der Schluss vorhanden;
die Zeit, so niemand zählen kann,
fängt jeden Augenblick
zu deiner Seelen ewgem Ungelück
sich stets von neuem an.

5. Arie (Bass)

Gott ist gerecht in seinen Werken:
Auf kurze Sünden dieser Welt
hat er so lange Pein bestellt;
ach wollte doch die Welt dies merken!
Kurz ist die Zeit, der Tod geschwind,
bedenke dies, o Menschenkind!

6. Arie (Altus)

O Mensch, errette deine Seele,
entfliehe Satans Sklaverei
und mache dich von Sünden frei,
damit in jener Schwefelhöhle
der Tod, so die Verdammten plagt,
nicht deine Seele ewig nagt.
O Mensch, errette deine Seele!

7. Choral

Solang ein Gott im Himmel lebt
und über alle Wolken schwebt,
wird solche Marter währen:
Es wird sie plagen Kält und Hitz,
Angst, Hunger, Schrecken, Feu‘r und Blitz
und sie doch nicht verzehren.
Denn wird sich enden diese Pein,
wenn Gott nicht mehr wird ewig sein.

Zweiter Teil

8. Arie (Bass)

Wacht auf, wacht auf, verlornen Schafe,
ermuntert euch vom Sündenschlafe
und bessert euer Leben bald!
Wacht auf, eh die Posaune schallt,
die euch mit Schrecken aus der Gruft
zum Richter aller Welt vor das Gerichte ruft!

9. Rezitativ (Altus)

Verlass, o Mensch, die Wollust dieser Welt,
Pracht, Hoffahrt, Reichtum, Ehr und Geld;
bedenke doch
in dieser Zeit annoch,
da dir der Baum des Lebens grünet,
was dir zu deinem Friede dienet!
Vielleicht ist dies der letzte Tag,
kein Mensch weiss, wenn er sterben mag.
Wie leicht, wie bald
ist mancher tot und kalt!
Man kann noch diese Nacht
den Sarg vor deine Türe bringen.
Drum sei vor allen Dingen
auf deiner Seelen Heil bedacht!

10. Arie (Duett Altus, Tenor)

O Menschenkind,
hör auf geschwind,
die Sünd und Welt zu lieben,
dass nicht die Pein,
wo Heulen und Zähnklappen sein,
dich ewig mag betrüben!
Ach spiegle dich am reichen Mann,
der in der Qual

auch nicht einmal
ein Tröpflein Wasser haben kann!

11. Choral

O Ewigkeit, du Donnerwort,
o Schwert, das durch die Seele bohrt,
o Anfang sonder Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit,
ich weiß vor grosser Traurigkeit
nicht, wo ich mich hinwende.
Nimm du mich, wenn es dir gefällt,
Herr Jesu, in dein Freudenzelt!

Referencias

Todos los textos de las cantatas están tomados de la «Neue Bach-Ausgabe. Johann Sebastian Bach. Neue Ausgabe sämtlicher Werke», publicada por el Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen y por el Bach-Archiv Leipzig, serie I (cantatas), tomos 1-41, Kassel y Leipzig, 1954-2000.
Todos los textos introductorios a las obras, los textos «Profundización en la obra» así como los «Comentarios teológico-musicales» fueron escritos por Dr. Anselm Hartinger, el Rev. Niklaus Peter así como el Rev. Karl Graf bajo consideración de las siguientes obras de referencia: Hans-Joachim Schulze, «Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs», Leipzig, segunda edición, 2007; Alfred Dürr, «Johann Sebastian Bach. Die Kantaten», Kassel, novena edición, 2009, y Martin Petzoldt, «Bach-Kommentar. Die geistlichen Kantaten», Stuttgart, tomo 1, segunda edición,  2005 y tomo 2, primera edición, 2007.

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