Ich steh mit einem Fuß im Grabe
BWV 156 // para el tercer domingo después de la Epifanía
(Tengo ya un pie en la tumba) para soprano, contralto, tenor y bajo, oboe, cuerda y continuo
La obra en el año litúrgico
Perícopas para el domingo
Las perícopas reflejan las lecturas bíblicas de cada domingo del año litúrgico para el cual J. S. Bach compuso. Más información sobre las perícopas. Más información sobre las pericopas.
Herr, wie lange willst du mein so gar vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir? Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich ängsten in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben? – Ich hoffe aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.
Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Fleissiget euch der Ehrbarkeit gegen jedermann. Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: «‹Die Rache ist mein; ich will vergelten›, spricht der Herr.» So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. Lass dich nicht das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Da er aber vom Berge herabging, folgte ihm viel Volks nach. Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: «Herr, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.» Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: «Ich will’s; sei gereinigt!» Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: «Siehe zu, sage es niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zum Zeugnis über sie.» Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn und sprach: «Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbrüchig und hat grosse Qual.» Jesus sprach zu ihm: «Ich will kommen und ihn gesund machen.» Der Hauptmann antwortete und sprach: «Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehest; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe unter mir Kriegsknechte; und wenn ich sage zu einem: Gehe hin!, so geht er; und zum andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.» Da Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: «Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden! Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen; aber die Kinder des Reichs werden ausgestossen in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.» Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: «Gehe hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast.» Und sein Knecht ward gesund zu derselben Stunde.
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Orquesta
Dirección
Rudolf Lutz
Violín
Renate Steinmann, Plamena Nikitassova
Viola
Susanna Hefti
Violoncello
Martin Zeller
Violone
Iris Finkbeiner
Oboe d’amore
Stefanie Haegele
Fagot
Susann Landert
Órgano
Rudolf Lutz
Director musical
Rudolf Lutz
Taller introductorio
Participantes
Karl Graf, Rudolf Lutz
Reflexión
Orador
Gottfried Schatz
Grabación y edición
Año de grabación
22.01.2010
Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler
Dirección de grabación
Meinrad Keel
Gestión de producción
Johannes Widmer
Producción
GALLUS MEDIA AG, Suiza
Productora ejecutiva
Fundación J.S. Bach, St. Gallen (Suiza)
Libretista
Textos n.° 1–5
Christian Friedrich Henrici,
conocido como Picander, 1728
Texto n.° 1 (Zwischenzeilen)
Johann Hermann Schein, 1628
Texto n.° 6
Kaspar Bienemann, 1582
Primera interpretación
Tercer domingo después de la Epifanía,
23 de enero de 1729
Texto de la obra y comentarios teológico-musicales
1. Sinfonia
2. Arie (Tenor) und Choral (Sopran)
Ich steh mit einem Fuss im Grabe,
Mach’s mit mir, Gott, nach deiner Güt,
bald fällt der kranke Leib hinein,
hülf mir in meinen Leiden,
Komm, lieber Gott, komm wenn dir’s gefällt,
was ich dich bitt, versag mir nicht.
Ich habe schon mein Haus bestellt,
Wenn sich mein Seel soll scheiden,
so nimm sie, Herr, in deine Händ.
Komm, liebster Gott, komm wenn dir’s gefällt,
nur laß mein Ende selig sein!
Ist alles gut, wenn gut das End.
3. Rezitativ (Bass)
Mein Angst und Not,
mein Leben und mein Tod
steht, liebster Gott, in deinen Händen;
so wirst du auch auf mich
dein gnädig Auge wenden.
Willst du mich meiner Sünden wegen
ins Krankenbette legen,
mein Gott, so bitt ich dich,
laß deine Güte größer sein als die Gerechtigkeit!
Doch hast du mich darzu versehn,
daß mich mein Leiden soll verzehren,
ich bin bereit,
dein Wille soll an mir geschehn,
verschone nicht und fahre fort,
laß meine Not nicht lange währen;
je länger hier, je später dort!
4. Arie (Alt)
Herr, was du willt, soll mir gefallen,
weil doch dein Rat am besten gilt.
In der Freude,
in dem Leide,
im Sterben, in Bitten und in Flehn
laß mir allemal geschehn,
Herr, wie du willt.
5. Rezitativ (Bass)
Und willst du, daß ich nicht soll kranken,
so werd ich dir von Herzen danken.
Doch aber gib mir auch dabei,
daß auch in meinem frischen Leibe
die Seele sonder Krankheit sei
und allezeit gesund verbleibe.
Nimm sie durch Geist und Wort in acht,
denn dieses ist mein Heil,
und wenn mir Leib und Seel verschmacht’,
so bist du, Gott, mein Trost
und meines Herzens Teil.
6. Choral
Herr, wie du willt, so schick’s mit mir
im Leben und im Sterben,
allein zu dir steht mein Begier,
Herr, laß mich nicht verderben!
Erhalt mich nur in deiner Huld,
sonst, wie du willt, gib mir Geduld;
Dein Will der ist der beste.

