Mein Gott, wie lang, ach lange

BWV 155 // para el segundo domingo después de la Epifanía

(Ah, Dios, ¿cuán largo es mi camino?) para soprano, contralto, tenor y bajo, fagot, cuerda y continuo

J.S. Bach-Stiftung Kantate BWV 155

La obra en el año litúrgico

Compuesto

para el segundo domingo después de la Epifanía

Próxima fecha el

17. enero 2027

En 350 días


Todas las obras para esta ocasión

Perícopas para el domingo

Las perícopas reflejan las lecturas bíblicas de cada domingo del año litúrgico para el cual J. S. Bach compuso. Más información sobre las perícopas. Más información sobre las pericopas.

Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er’s schlafend.

Hat jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben gemäss. Hat jemand ein Amt, so warte er des Amts. Lehret jemand, so warte er der Lehre. Ermahnt jemand, so warte er des Ermahnens. Gibt jemand, so gebe er einfältig. Regiert jemand, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s mit Lust. Die Liebe sei nicht falsch. Hasset das Arge, hanget dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.

Und am dritten Tage ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: «Sie haben nicht Wein.» Jesus spricht zu ihr: «Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.» Seine Mutter spricht zu den Dienern: «Was er euch sagt, das tut.» Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und ging in je einen zwei oder drei Mass. Jesus spricht zu ihnen: «Füllet die Wasserkrüge mit Wasser!» Und sie füllten sie bis oben an. Und er spricht zu ihnen: «Schöpfet nun und bringet’s dem Speisemeister!» Und sie brachten’s. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wusste nicht, woher er kam (die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: «Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringern; du hast den guten Wein bisher behalten.» Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Vídeo

Escuchen y vean la introducción, el concierto y la reflexión por completo.

¿Quieres disfrutar de nuestros vídeos sin publicidad? Suscríbete a YouTube Premium ahora...

YouTube

By loading the video, you agree to YouTube's privacy policy.
Learn more

Load video

Taller introductorio
YouTube

By loading the video, you agree to YouTube's privacy policy.
Learn more

Load video

Reflexión
YouTube

By loading the video, you agree to YouTube's privacy policy.
Learn more

Load video

«Lutzograma» sobre el taller introductorio

Manuscrito de Rudolf Lutz sobre el taller
Download (PDF)

Publikationen zum Werk im Shop

Audio

La grabación de sonido de este obra se puede encontrar en todas las plataformas de streaming y descarga.

ESCUCHAR EN

ESCUCHAR EN

ESCUCHAR EN

Artistas

Solistas

Soprano
Julia Neumann

Contralto
Margot Oitzinger

Tenor
Julius Pfeifer

Bajo
Raphael Jud

Orquesta

Dirección
Rudolf Lutz

Violín
Renate Steinmann, Fanny Tschanz

Viola
Susanna Hefti

Violoncello
Maya Amrein

Violone
Iris Finkbeiner

Fagot
Donna Agrell

Órgano
Rudolf Lutz

Director musical

Rudolf Lutz

Taller introductorio

Participantes
Karl Graf, Rudolf Lutz

Reflexión

Orador

Hugo Loetscher

Grabación y edición

Año de grabación
16.01.2009

Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler

Dirección de grabación
Meinrad Keel

Gestión de producción
Johannes Widmer

Producción
GALLUS MEDIA AG, Suiza

Productora ejecutiva
Fundación J.S. Bach, St. Gallen (Suiza)

Sobre la obra

Libretista

Textos n.° 1–4
Salomo Franck (1659–1725)

Texto n.° 5
Paul Speratus (1484–1551)

Primera interpretación
Segundo domingo después de la Epifanía,
19 de enero de 1716, Weimar

Texto de la obra y comentarios teológico-musicales

1. Rezitativ (Sopran)

Mein Gott, wie lang, ach lange?
Des Jammers ist zuviel!
Ich sehe gar kein Ziel
der Schmerzen und der Sorgen.
Dein süßer Gnadenblick
hat unter Nacht und Wolken sich verborgen,
die Liebeshand zieht sich, ach! ganz zurück;
um Trost ist mir sehr bange.
Ich finde, was mich Armen täglich kränket,
das Tränenmaß wird stets voll eingeschenket,
der Freudenwein gebricht;
mir sinkt fast alle Zuversicht.

2. Arie (Duett Alt, Tenor)

Du mußt glauben, du mußt hoffen,
du mußt Gott gelassen sein!
Jesus weiß die rechten Stunden,
dich mit Hülfe zu erfreun.
Wenn die trübe Zeit verschwunden,
steht sein ganzes Herz dir offen.

3. Rezitativ (Bass)

So sei, o Seele, sei zufrieden!
Wenn es vor deinen Augen scheint,
als ob dein liebster Freund
sich ganz von dir geschieden;
wenn er dich kurze Zeit verläßt,
Herz! glaube fest,
es wird ein kleines sein,
da er für bittre Zähren
den Trost- und Freudenwein
und Honigseim für Wermut will gewähren!
Ach! denke nicht,
daß er von Herzen dich betrübe,
er prüfet nur durch Leiden deine Liebe;
er machet, daß dein Herz bei trüben Stunden weine,
damit sein Gnadenlicht
dir desto lieblicher erscheine;
er hat, was dich ergötzt,
zuletzt
zu deinem Trost dir vorbehalten;
drum laß ihn nur, o Herz, in allem walten!

4. Arie (Sopran)

Wirf, mein Herze, wirf dich noch
in des Höchsten Liebesarme,
daß er deiner sich erbarme.
Lege deiner Sorgen Joch,
und was dich bisher beladen,
auf die Achseln seiner Gnaden.

5. Choral

Ob sichs anließ, als wollt er nicht,
laß dich es nicht erschrecken,
denn wo er ist am besten mit,
da will ers nicht entdecken.
Sein Wort laß dir gewisser sein,
und ob dein Herz spräch lauter Nein,
so laß doch dir nicht grauen.

Referencias

Todos los textos de las cantatas están tomados de la «Neue Bach-Ausgabe. Johann Sebastian Bach. Neue Ausgabe sämtlicher Werke», publicada por el Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen y por el Bach-Archiv Leipzig, serie I (cantatas), tomos 1-41, Kassel y Leipzig, 1954-2000.
Todos los textos introductorios a las obras, los textos «Profundización en la obra» así como los «Comentarios teológico-musicales» fueron escritos por Dr. Anselm Hartinger, el Rev. Niklaus Peter así como el Rev. Karl Graf bajo consideración de las siguientes obras de referencia: Hans-Joachim Schulze, «Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs», Leipzig, segunda edición, 2007; Alfred Dürr, «Johann Sebastian Bach. Die Kantaten», Kassel, novena edición, 2009, y Martin Petzoldt, «Bach-Kommentar. Die geistlichen Kantaten», Stuttgart, tomo 1, segunda edición,  2005 y tomo 2, primera edición, 2007.

Apóyanos

Apoye el proyecto Bachipedia como donante - para la difusión de las obras vocales de Bach en todo el mundo, con el fin de hacer la obra accesible a los jóvenes en particular. Muchas gracias.

Síguenos en:

El año eclesiástico con Bach

Hoy: 1. febrero 2026

El próximo domingo: ...

Obras para esta ocasión